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Glossar

Bareboat

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 Vermietung einer Segel- oder Motoryacht ohne Skipper

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Bareboat-Yachtcharter (auch: Bareboat-Charter) nennt man die Vermietung einer Segel- oder Motoryacht ohne Skipper. Als Yachtcharter bezeichnet man das Überlassen von Segel- oder Motoryachten für einen bestimmten Zeitraum. Der Schiffseigner vermietet seine Yacht gegen eine Chartergebühr, die in der Regel vor der Reise entrichtet werden muss. Es wird ein Chartervertrag abgeschlossen, der Verpflichtungen des Vercharterers und Charterers regelt.

Delos

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 zentrale, in der Antike heilige Insel der Kykladen

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Delos (altgr. Δῆλος - Dēlos, neugr. Δήλος - Dílos, auch Mikra Díli „Klein-Delos“) ist eine Insel der Kykladen im Ägäischen Meer, gelegen zwischen Mykonos im Nordosten und Rinia (das ehem. Rheneía) im Westen, ein schmaler, etwa 5 km langer, 1/4 km breiter, 3 km² großer Granitrücken mit dem Berg Kynthos in der Mitte (106 m). Heute ist Delos fast unbewohnt. Auf der Insel leben nur die Museumsaufseher mit ihren Familien. Delos war in der Antike eine blühende und durch das dortige Apollonheiligtum für die Griechen eine heilige Stätte. Die Insel wurde 1990 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Zahlreiche Tempel und Kunstwerke schmückten Delos; namentlich galt der prachtvolle Apollontempel mit der Kolossalstatue des Gottes, einem Weihgeschenk der Naxier, allen Griechen als größtes Heiligtum. Es war ein dorischer Bau aus dem Beginn des 4. Jahrhunderts v. Chr. von 29,49 m Länge und 13,55 m Breite, wie die seit 1877 von Homolle für das französische archäologische Institut ausgeführten Ausgrabungen gezeigt haben. Nördlich von ihm stand ein merkwürdiger Altar, der ganz aus Stierhörnern, den Symbolen des Lichts, zusammengesetzt war und zur Entstehung des so genannten Delischen Problems Veranlassung gab. Sämtliche ionische Staaten schickten hierher feierliche Gesandtschaften (Theorien) mit reichen Opfergaben, und unermessliche Schätze häuften sich in den Tempeln der Insel an. Auch befand sich in Delos ein Orakel, das zur Zeit seiner Blüte als eins der zuverlässigsten galt, und alle fünf Jahre wurde daselbst das berühmte Delische Fest mit Wettgesängen, Wettkämpfen und Spielen aller Art gefeiert, woran alle Stämme Griechenlands teilnahmen. Da Delos kraft seiner Heiligkeit ein sicher umfriedeter Bezirk war, konnte hier auch einer der größten griechischen Sklavenmärkte entstehen. Die frühesten Bewohner der Insel waren im 3. Jahrtausend v. Chr. vom Volk der Leleger – aus dem Anfang der Bronzezeit wurde eine kleine Siedlung am Berg Kynthos gefunden, die der Kastri-Kultur zuzuordnen ist. Sie wurde um 2200 v. Chr. wie alle bekannten Siedlungen der Zeit aufgegeben. Während andere Orte schon um 2000 wieder besiedelt wurden, wird Delos erst etwa 1400 v. Chr. wieder bewohnt. Ein Gebäudekomplex und Reste mehrere weiterer Gebäude aus der mykenischen Zeit lassen sich nachweisen. Bemerkenswert sind Funde von Schmuck- und Kultgegenständen in den Fundamenten unter dem späteren, antiken Artemision. Dabei handelt es sich um kunstvoll gravierte Elfenbeinplatten vermutlich zypriotischen Ursprungs mit Darstellungen von Kriegern und wilden Tieren, die als Beschläge eines Holzkästchens gedient haben, kleine Bronzestatuetten, zwei goldene Diademe, weitere goldene Kleinfiguren, sowie eine größere Zahl an Speer- und Pfeilspitzen. Diese kleine Siedlung war bis etwa 1150 v. Chr. bewohnt, bevor die Siedlungskontinuität wieder abbrach und die Dunklen Jahrhunderte begannen. Etwa 900 v. Chr. wurde die Insel von den Ioniern besetzt. Sie stand lange Zeit hindurch unter eigenen Priesterkönigen. Im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde von Peisistratos die sog. 1. Katharsis durchgeführt: Aus der Umgebung der Tempel wurden sämtliche Gräber entfernt. Diese religiöse Reinheitsvorschrift wurde 425 v. Chr. in der sog. 2. Katharsis noch verschärft: Nun waren auf Delos alle Geburten, Todesfälle und Bestattungen verboten, die Gräber wurden auf die Nachbarinsel Rineía verlegt. Die so gefundenen Bestattungen wurden nach Thukydides (I, VIII) wegen der Waffen und der Bestattungssitte als karisch identifiziert, vermutlich zu Unrecht. Delos war besonders als Mittelpunkt für die große athenische Bundesgenossenschaft wichtig. Abermals infolge der Heiligkeit des Apollontempels wurde seit 477 v. Chr. die Bundeskasse hier aufbewahrt. ...

Kap Sounio

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 auch Kap Sounion genannt

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Kap Sounion wurde nach dem gleichnamigen in der Nähe gelegenen griechischen Ort benannt und ist der südlichste Punkt der Landschaft Attika. Auf dem Gipfel befindet sich der berühmte Marmortempel des Gottes Poseidon, der auf einer künstlichen Terrasse angelegt ist. Kap Sounion ist eine touristische Attraktion, insbesondere die Sonnenuntergänge sind beeindruckend. Hier stürzte sich Ägeus ins Meer als er seinen Sohn Theseus mit schwarzen Segeln aus Kreta zurückkehren sah. Die schwarzen Segel waren ein abgemachtes Zeichen für den Tod Theseus', der jedoch noch lebte und im Siegesrausch über Minotaurus vergaß, die schwarzen Segel gegen weiße auszutauschen, so dass Ägeus vor lauter Trauer seinem Leben ein vorzeitiges Ende gab. Dieses tragischen Todes des Königs Ägeus gedenkt man bis heute mit dem Namen des Ägäischen Meeres.

Kea

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 nördlichste Insel der Westkykladen

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Kea (neugr. Κέα, altgr. Κέως - Keōs) ist eine griechische Insel in der Ägäis. Sie ist die westlichste bewohnte Insel der Kykladen und liegt ca. 20 km östlich vom Kap Sounion auf der Halbinsel Attika und 60 km südöstlich von Athen. Kea ist gut 18 km lang, 9 km breit und hat eine Fläche von fast 128 km². Die Insel erreicht eine Höhe von bis zu 570 Metern. Die rund 1.600 ständigen Einwohnern leben von der Landwirtschaft und der Fischerei, der Tourismus spielt bisher eine untergeordnete Rolle.

Wichtigste Orte sind der Hafenort Korissia sowie der im Inselinneren gelegene Hauptort Joulis mit den meisten Einwohnern. Daneben gibt es noch einige kleinere Küstenorte bzw. Bergweiler. Die Hauptsehenswürdigkeit ist der Löwe von Kea, eine sechs Meter lange und drei Meter hohe Löwenstatue.

In der Antike war die Insel Heimat berühmter Denker, wie beispielsweise des Dichters und Schriftstellers Simonides von Keos (um 550 v. Chr.), des Dichter Bakchylides (um 520 v. Chr) und des Philosophen und Vorsokratikers Prodikos von Keos (um 450 v. Chr.).

Kykladen

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 zentrale Inselgruppe in der griechischen Ägäis

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Die Inselgruppe der Kykladen (Κυκλάδες) im Ägäischen Meer bildet eine der beiden Präfekturen der griechischen Verwaltungsregion Südliche Ägäis. In der Antike wurden die Inseln als Kreis um das heilige Eiland Delos betrachtet, was zur Bezeichnung Kykladen (von „Κυκλoς“ = Kreis) führte. Die Kykladen sind eines der beliebtesten touristischen Reiseziele in Griechenland. Hauptstadt ist Ermoupoli auf der Insel Syros.

Die wichtigsten Inseln: Andros, Antiparos, Delos, Milos, Naxos, Paros, Kea, Kythnos, Mykonos, Serifos, Sifnos, Sikinos, Syros, Tinos, ...

Marina

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 Yachthafen

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Eine Marina (auch Jachthafen genannt) ist ein Hafen, dessen Anlegestellen, Liegeplätze und Einrichtungen auf die Bedürfnisse der Freizeitschifffahrt (Segelyachten und Motoryachten) ausgerichtet sind. Einfache Marinas bieten See- und Schwall- geschützte Liegeplätze mit einem Mindestmaß an Komfort in Bezug auf Möglichkeiten des Festmachens und Anschlüsse für Elektrizität und Trinkwasser am Liegeplatz. Komfortablere Marinas verfügen vor Ort oder in unmittelbarer Nähe über weitere Angebote im Dienstleistungsbereich. Dabei kann es sich zum Beispiel um Supermärkte, Schiffsausrüster, sanitäre Anlagen (Duschen, WC), Tankstellen, Internetcafes, Gastronomiebetriebe und Waschsalons handeln. Marinas können auch von Jachtklubs oder von Hotels betrieben werden, meistens handelt es sich jedoch um kommunale Wirtschaftsunternehmen.

Poseidon

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 Gott des Meeres

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Poseidon (Ποσειδῶν) ist in der griechischen Mythologie der Gott des Meeres und Bruder des Zeus. Das Pferd ist ihm heilig.In der etruskischen Mythologie wurde er dem Nethuns zugeordnet, in der römischen dem Neptun. In der Tiefe des Meeres steht sein kristallener Palast.

Poseidon war Gott des delphischen Orakels, bevor Apollon dies übernahm, und mit Athene auch der Schutzgott der Stadt Athen. Auch war er der Schutzgott der Stadt Pylos. In Eleusis galt er als Vater des Königs Oilmophos, in Troizen als Vater des Theseus. Außerdem gab es ihm zu Ehren einen Hippioskult, da das (See)Pferd (griech.: Ἵππος) zu seinen Attributen gehörte. Im Attischen Kalender gab es einen ihm geweihten Monat. Seefahrer beteten zu Poseidon für eine sichere Überfahrt und opferten ihm Pferde, die sie im Meer versenkten. Wenn er gut gelaunt war, erschuf Poseidon neue Inseln und ließ die See still und schiffbar sein. Wenn er ergrimmte, stach er mit seinem Dreizack in die Erde, verursachte so Erdbeben, Überschwemmungen und brachte Schiffe zum Sinken.

Revier

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Segler verstehen unter einem Revier ein bestimmtes Gewässer oder Teil eines Gewässers.

Skipper

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 verantwortlicher Führer einer Yacht ("Kapitän")

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Ein Skipper (von Schipper) ist der verantwortliche Boots- bzw. Schiffsführer auf Schiffen der Freizeitschifffahrt. Der Begriff wird auch bei Regatten verwendet. Genau wie der Kapitän in der Berufsschifffahrt, der auch so genannt werden kann, trägt ein Skipper die zivil- und strafrechtliche Verantwortung für die Sicherheit von Schiff und Besatzung.

Social Bookmarks

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Internet-Lesezeichen, die in einem Netz durch Gemeinschaftliches Indexieren erschlossen werden.

Zu den populärsten Anbietern zählen del.icio.us und Furl; daneben gibt es viele andere Anbieter mit unterschiedlich großer Palette von Features. Mittlerweile gibt es auch rein deutschsprachige Services, wie z.B. Alltagz, Icio, Netselektor.de, oneview oder Mister Wong. Nutzer können bei allen Anbietern eigene Lesezeichen hinzufügen, löschen, kommentieren bzw. mit Kategorien oder Schlagwörtern (tags) versehen (lufee). Ebenso haben sie Einblick in die Lesezeichen anderer Nutzer. Social Bookmarks lassen sich nach Tags, Tag-Kombinationen oder Benutzern auflisten.

Ägäis

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 griechischer Teil des Mittelmeers

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Der Name ist hergeleitet von Aigeus, einem mythischen König von Athen. Als sein Sohn Theseus nach Kreta zog, um Athen von dem schmählichen Tributlieferungen an Kreta (sieben Jünglinge und ebensoviele Jungfrauen) zu befreien, (siehe Minotauros), versprach Theseus seinem Vater, im Fall seines Erfolges bei seiner Rückkehr statt des üblichen schwarzen Segels, welches das Schiff führte, ein weißes aufzuziehen. Als der siegreiche Theuseus sich der Küste von Attika näherte, vergaß er aber im Siegesrausch die Segel zu wechseln, und der Vater Aigeus stürzte sich beim Anblick des schwarzen Segels von den Klippen am Kap Sunion vor Gram ins Meer, das aus diesem Grund seinen Namen erhielt.